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Bewohner­versorgung und Corona

Hände halten während der Corona-Pandemie

Umgang mit dem Corona-Virus im AGAPLESION BETHANIEN CHEMNITZ

Viele Bewohner und deren Angehörige sind derzeit hinsichtlich der pflegerischen Betreuung in unserem Altenpflegeheim verunsichert. Menschliche Nähe und Zuwendung gehören gerade in unserer christlich geprägten Altenpflegeinrichtung zu den pflegerischen Kernkompetenzen. Auch und gerade in schwierigen und kontaktarmen Pandemiezeiten ist und bleibt aber Vieles möglich.

Niemand soll sich allein fühlen - wir schaffen eine familiäre Atmosphäre

Die aktuelle Infektionslage erschwert die eine oder andere Geste, die sonst im pflegerischen Umfeld ganz selbstverständlich wäre. Statt einer kleinen Berührung oder der Herstellung von unmittelbarer Nähe sind nun Mindestabstände einzuhalten bzw. Einmalhandschuhe und medizinische Masken zu tragen. Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner bedeuten diese Sicherheitsmaßnahmen jedoch nicht, dass sie unter diesen Bedingungen leiden oder sich gar von der Außenwelt abgeschnitten fühlen müssen.

In unserer „Wohnen und Pflegen“-Einrichtung sind derzeit nahezu alle Aktivitäten für die Bewohner in die einzelnen Wohnbereiche verlegt. Die Betreuungsangebote finden somit nur noch in Kleinstgruppen statt. Um einen persönlichen Austausch zu ermöglichen, wird jeder einzelne Wohnbereich wie ein Hausstand betrachtet. Alles soll so normal und so familiär wie möglich sein. Die Sitzordnung zu den gemeinsamen Mahlzeiten ist zwar auf Abstandhalten ausgerichtet ist, sorgt aber trotzdem für Gemütlichkeit, weil keiner allein ist.

Julia Scharf, Heimleiterin der Altenpflegeheim

“Persönliche Zuwendung bedeutet auch, besonders achtsam zu sein und unsere Bewohner bestmöglich vor den Risiken einer Corona-Infektion zu schützen.“ 

Julia Scharf, Heimleiterin

 

Neben ihren eigentlichen Kernkompetenzen sind unsere Pflegekräfte und Mitarbeitenden auch gern bereit, für die Bewohner, die sich selbst nicht nach draußen trauen, einzukaufen. Sie kümmern sich darum, dass der persönliche Kontakt zwischen den Bewohnern und ihren Angehörigen nicht abreißt. Dafür haben wir Besucherzimmer sowie spezielle Besucherbereiche im Außengelände als neue Begegnungsorte eingerichtet.

Ein Herzenswunsch der Beschäftigten ist es, dass sich am Lebensende möglichst niemand allein gelassen fühlt. So findet die Sterbebegleitung auch in der Corona-Zeit in einer angemessenen und würdevollen Art und Weise statt – auch unter Einbeziehung der Angehörigen und mit Unterstützung der Seelsorgerin.

Momentan sind, trotz erneuten Lockdowns, persönliche Besuche grundsätzlich möglich. Um dabei ein hohes Maß an Sicherheit herzustellen, werden die Angehörigen vor jedem Besuch einem Corona-Schnelltest unterzogen. Außerdem gilt in der gesamten Einrichtung die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken.

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